Jede/r von uns wünscht sich Verständnis und Freundschaft. Deshalb
scheuen viele vor Gefühlen wie Ärger, Aggression oder Wut zurück. Zu
zerstörerisch, zu wenig förderlich für eine gute Beziehung scheinen
diese Gefühle zu sein, obwohl das innere Erleben von Wut oft als
überwältigend stark empfunden wird.
Doch im Gegensatz zum Kind hat der Erwachsene die Möglichkeit zu
differenzieren. Er muss nicht durch seine Wut beherrscht werden, er
kann sie beeinflussen und in angemessener Form zum Ausdruck bringen.
So kann Aggression durchaus hilfreich sein und helfen, Not-wendige Grenzen für das eigene Wohlbefinden zu setzen.
Die Teilnehmer/innen werden mit Hilfe verschiedener Methoden wie
Körperübungen, Rollenspiel, Bewegung, szenische Darstellung das Thema
im Hinblick auf verschiedene Beziehungen bearbeiten.