Grundausagen zum Umgang mit Konflikten
Bei einem Konflikt geht es um Verständigung, Verstehen, Verständnis, Vertrauen oder auch um Übereinstimmung.
In verfahrenen Situationen, und angespannten Lagen ist es hilfreich, uns selbst einmal über die Schulter zu schauen und darüber zu reden, wie wir miteinander umgehen: Metakommunikation.
Je früher wir uns vorhandenen unterschwelligen Konflikten bewusst werden, je eher wir sie erkennen, desto leichter lässt sich deren Verfestigung vermeiden und die Herausforderung, die in dem Konflikt liegt, bewältigen.
Je früher wir auf den Konflikt aktiv zugehen, desto größer ist der Handlungsspielraum, den wir für seine Lösung zur Verfügung haben.
Es ist eben nicht Schicksal, wenn sich bestimmte Schwierigkeiten so verfestigt haben, dass es kein zurück mehr gibt.
Grundlage für solche schwierigen Situationen ist meistens das Verschlafen von Entwicklungen.
In den innerbetrieblichen Konflikten, liegt das Kapital eines jeden Unternehmens.
Im offenen Konflikt offenbart sich das Wissen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die alle, jede/r für sich, an ihrem Platz Experten für notwendige Veränderungsschritte sind.
Wir sollten diese Ressourcen einbinden und achten und nicht an ihnen vorbei Lösungen suchen.
Der einzelne Mitarbeiter will seine eigene Wirksamkeit erleben. Kann er das fühlt er sich zu kompetentem und zielorientiertem Handeln aufgerufen. Das führt zu kreativer Problembewältigung und eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten der Problembewältigung. Das Bewältigen immer schwierigerer Probleme erhöht das Selbstvertrauen und führt zu höherer Selbstsicherheit. Das wiederum macht Mut, sich rechtzeitig einzubringen mit der eigenen Sicht der Dinge und mit den Lösungsansätzen, die sich vielleicht schon für den einzelnen Mitarbeiter vor Ort abzeichnen.