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Im normalen Tagesgeschäft eines Mitarbeiters/ einer Mitarbeiterin, egal ob es sich dabei um eine Führungskraft oder eine/n Teamkollegen/in handelt, werden Entscheidungen getroffen bzw. Maßnahmen gewählt, die unterschiedliche Interessen und Wertvorstellungen der beteiligten Mitarbeiter/innen berühren und besonders aber bei Veränderungsprozessen häufig auch in direkter oder indirekter Weise verletzen.
Als Reaktion kann es vermehrt zu Widersprüchen, Opposition, Dienst nach Vorschrift, Verweigerung, Aggressionen und anderen Konfliktphänomenen kommen. Es entsteht unter Umständen durch die Veränderung ein Gefühl von Unter- oder Überforderung, es entsteht das Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein, übersehen zu werden, mit dem eigenen betrieblichen Engagement nicht gesehen und damit nicht gewürdigt zu werden usw. Verhärten sich solcherart ausgelöste negativen Gefühle, kann es zu immensem Ressourcenverlust, zur Störung bisher reibungsfreier Abläufe und zur Vergiftung der Betriebsatmosphäre führen. Ist der Mitarbeiter/die Mitarbeitern auf Dauer unzufrieden an seinem Arbeitsplatz hat das Auswirkungen auf seine Leistung und damit auf die Kollegen/innen und das Unternehmen. Das ist situativ unvermeidbar. Es lässt sich aber einiges dafür tun, dass sich solche Dinge nicht chronifizieren, sondern wieder konstruktiv verflüssigen.
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Es gilt, einen gekränkten Mitarbeiter..
..erneut für die Sache zu gewinnen.
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